Polygonalplatten im Fokus: Fragen kompakt beantwortet

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Ob Sie den skandinavischen Hygge-Stil, das mediterrane Urlaubsflair, den charmanten Landhausstil, eine moderne Ästhetik oder rustikalen Charme bevorzugen – Polygonalplatten bieten eine vielseitige Lösung für Ihre Terrasse oder Gartenwege. In diesem Beitrag werden wir alles Wichtige über diese Natursteinplatten klären – von ihrer Herstellung und Auswahl bis hin zur Verlegung und Pflege. 

Was sind Polygonalplatten?

Polygonalplatten sind Natursteinplatten, die sich durch ihre unregelmäßige Form auszeichnen. Sie werden meist aus Natursteinen wie Sandstein, Schiefer, Quarzit, Porphyr oder Basalt gewonnen und sind in verschiedenen Größen und Stärken erhältlich. Durch ihre natürliche Optik fügen sie sich harmonisch in den Garten ein.

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Herkunft, Herstellung, Größe und Stärke

Woher kommen Polygonalplatten?

Naturstein ist ein Geschenk der Erde, das sich im Laufe von Millionen von Jahren durch geologische Prozesse gebildet hat. Die einzigartige Struktur und Beschaffenheit des Natursteins entsteht durch natürliche Kräfte wie Hitze, Druck und chemische Veränderungen im Erdinneren. Die Herkunft der Polygonalplatten ist ebenso vielfältig wie ihre Anwendungsmöglichkeiten. Sie werden in Steinbrüchen auf der ganzen Welt abgebaut. Je nach Art des Steins können die Steinbrüche in verschiedenen Ländern liegen. Zum Beispiel stammt Schiefer häufig aus Deutschland oder Brasilien, während Quarzit aus Ländern wie Indien oder China importiert wird.

Wie werden Polygonalplatten hergestellt ?

Die Produktion von Polygonalplatten beginnt mit dem Abbau von Natursteinen in Steinbrüchen, wo das bereits vorhandene Material der Erde genutzt wird. Nach dem Abbau werden die Rohblöcke in handlichere Stücke und Platten zerteilt, unter Berücksichtigung der natürlichen Bruchkanten und Strukturen des Steins. Anschließend wird die Oberfläche der Polygonalplatten durch verschiedene Bearbeitungsmethoden wie Spalten oder Stocken verfeinert, um die natürliche Schönheit und Einzigartigkeit des Materials zu bewahren.

Handbekantete Kanten werden manuell bearbeitet, um eine gleichmäßige Formgebung zu erzielen. Im Gegensatz dazu behalten Platten mit gespaltenen Kanten ihre natürlichen Spaltungen bei, was ihnen einen rustikalen und organischen Charme verleiht. Diese unregelmäßigen Kanten tragen dazu bei, den Platten einen authentischen Charakter zu verleihen.

Auf diese Weise entstehen Polygonalplatten, die nicht nur funktional sind, sondern auch die natürliche Schönheit und Vielfalt der Natur in Ihren Garten integrieren.

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Wie groß sind Polygonalplatten?

Bei NGR® Natursteine ist die Größe von Polygonalplatten in drei Hauptkategorien unterteilt: Gigante, Großformat und Normalformat. Diese spezifische Einteilung ermöglicht es, die passende Größe je nach individuellen Vorlieben und den Anforderungen des Projekts auszuwählen. Während Gigante-Platten eine markante und großflächige Gestaltung ermöglichen, bieten Großformat- und Normalformat-Platten eine klassische Ästhetik und eine gewisse Flexibilität bei der Verlegung. Unsere unterschiedlichen Formate erlauben es, Gartenflächen gemäß den spezifischen Vorstellungen und Anforderungen zu gestalten.

Ein Blick auf das Bild unserer Gigante-Polygonalplatten Faro verdeutlicht ihre imposante Größe und Präsenz. In den Holzkisten präsentieren sich diese Platten in ihrer gigantischen Dimension und verdeutlichen sofort ihre eindrucksvolle Wirkung.

Welche Stärke wird bei Polygonalplatten empfohlen und wie variiert sie?

Die Stärken von Polygonalplatten variieren bei NGR® Natursteinen zwischen 15 mm und bis zu 60 mm, je nach Art des verwendeten Natursteins und seinen spezifischen Eigenschaften. Ästhetische Überlegungen spielen dabei eine entscheidende Rolle: Dickere Platten vermitteln ein robusteres und massiveres Erscheinungsbild, während dünnere Platten eine filigranere und leichtere Optik erzeugen. Die Auswahl der Plattenstärke richtet sich auch nach der geplanten Verwendung und der zu erwartenden Belastung. Dünne Polygonalplatten mit einer Stärke von 15-30 mm eignen sich ideal für Bereiche mit leichter bis mittlerer Belastung wie Terrassen oder Gartenwege, da sie leichter zu handhaben und zu verlegen sind. Dickere Polygonalplatten mit einer Stärke von 40-60 mm bieten hingegen eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Druckbelastungen und sind daher besser für stark beanspruchte Flächen geeignet.

Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Auswahl von Polygonalplatten ist ihre Kalibrierung. Diese bezeichnet den Prozess, bei dem die Platten auf eine gleichmäßige Dicke geschliffen oder gesägt werden. Durch diese Kalibrierung wird sichergestellt, dass die Natursteinplatten leichter zu verlegen sind und eine ebene Oberfläche bieten, was besonders für Bereiche wie Terrassen oder Wege von großer Bedeutung ist. In unserem Online-Shop kennzeichnet das "(k)" in der Produktbezeichnung, dass die Platten kalibriert sind.

DIE RICHTIGE WAHL

Welche Polygonalplatte für die Terrasse?

Bei der Auswahl von Polygonalplatten für die Terrasse gibt es eine Vielzahl von Optionen, die von der Art des Natursteins bis hin zu Farbe und Textur reichen. Beliebte Gesteinsarten für Terrassen sind unter anderem Sandstein, Schiefer, Quarzit, Porphyr oder Basalt. Jede Gesteinsart hat ihre eigenen einzigartigen Eigenschaften und ästhetischen Merkmale. Die Wahl des richtigen Natursteins für die Terrasse hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der persönliche Geschmack, die gewünschte Ästhetik, die örtlichen Gegebenheiten wie das Klima und die Umgebung sowie das Budget. Es ist ratsam, sich vor dem Kauf ausführlich über die Eigenschaften und Vorzüge der verschiedenen Gesteinsarten zu informieren, um die bestmögliche Wahl für die individuellen Bedürfnisse zu treffen.

Was sind Porphyr Polygonalplatten?

Porphyr ist ein Naturstein mit einer charakteristischen roten, braunen oder violetten Farbe. Porphyr Polygonalplatten zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und ihre schöne Optik aus. 

Welche anderen Gesteinsarten sind ebenfalls beliebt?

Die Kunst des Verlegens

Wie verlegt man Polygonalplatten?

Die Verlegung von Polygonalplatten erfordert ein gewisses Geschick und Erfahrung. Wir empfehlen daher, einen Fachmann hinzuzuziehen, der nicht nur die technischen Aspekte berücksichtigt, sondern auch ein stimmiges Gesamtbild schaffen kann. Ein Experte verfügt über das notwendige Know-how, um die unregelmäßigen Formen der Platten harmonisch anzuordnen und ein ästhetisch ansprechendes Muster zu gestalten. So entsteht eine Terrasse oder ein Gehweg, die nicht nur stabil verlegt sind, sondern auch visuell ansprechend wirken.

Welcher Unterbau für Polygonalplatten?

Bei der Auswahl des Unterbaus für Polygonalplatten ist es wichtig, Materialien zu verwenden, die eine stabile und gleichmäßige Basis bieten. Empfehlenswert ist die Verwendung von hochwertigem, frostbeständigem Splitt, der speziell für Natursteinbeläge geeignet ist. Dabei ist darauf zu achten, dass der Splitt frei von organischen Materialien ist und keine schädlichen chemischen Reaktionen mit dem Naturstein verursacht, um Probleme wie Ausblühungen oder Verfärbungen zu vermeiden. Zementäre Mörtel sollten vermieden werden, da sie bei Nässe zu Ausblühungen neigen und das Risiko von Verfärbungen im Naturstein erhöhen können. Trasszemente können diese Erscheinungen zwar vermindern, jedoch sollte Kalk dem Mörtel nicht beigemengt werden.

Da Beläge im Außenbereich üblicherweise nicht wasserdicht sind, ist es ratsam, einen drainagefähigen Mörtel mit kapillarbrechender Wirkung zu verwenden, um eindringendes Wasser schnell abzuleiten. Ein Fachmann kann bei der Auswahl des geeigneten Materials beraten, um sicherzustellen, dass der Unterbau den Anforderungen entspricht und eine langfristig stabile Verlegung gewährleistet ist.

Welche Randsteine für Polygonalplatten?

Für einen sauberen Abschluss und zur Stabilisierung der Polygonalplatten können Randsteine verwendet werden. Diese dienen nicht nur als optische Begrenzung, sondern verhindern auch ein Verschieben der Platten. Sowohl  unsere NGR 4-Linge als auch Stelen sind beliebte Optionen für diese Zwecke.

Wie Polygonalplatten verfugen?

Die Fugen zwischen den Polygonalplatten können mit Sand, Splitt oder speziellen Fugenmörteln verfüllt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Fugen gleichmäßig und fest verfüllt sind, um das Eindringen von Unkraut zu verhindern und die Stabilität der Platten zu gewährleisten. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld bei Ihrem Bauchemielieferanten über das geeignete Fugenmaterial und beachten Sie unbedingt die Herstellerangaben. Unser Beratungsteam steht Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Fugenmörtels zu helfen. 

Können Polygonalplatten als Trittsteine auf Rasen verlegt werden?

Ja, Polygonalplatten können durchaus als Trittsteine auf Rasen verlegt werden. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Rasenuntergrund stabil und gut vorbereitet ist, damit die Platten nicht einsinken oder ungleichmäßig liegen. Durch die richtige Vorbereitung des Rasens und die Verwendung einer gleichmäßigen Schicht aus Splitt oder Sand als Untergrund können die Polygonalplatten sicher platziert und stabilisiert werden.

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Sind Polygonalplatten frostsicher?

Unsere Polygonalplatten aus Naturstein können problemlos im Außenbereich verwendet werden. Durch ihre natürliche Struktur und Zusammensetzung sind sie besonders widerstandsfähig gegenüber Frost und Temperaturschwankungen.

Sind Polygonalplatten wasserdurchlässig?

Ja, Polygonalplatten sind wasserdurchlässig, da sie aus Natursteinen gefertigt sind und eine poröse Oberfläche haben. Dadurch kann Regenwasser problemlos versickern und Staunässe wird vermieden. Eine ausreichende Durchlässigkeit des Untergrunds ist jedoch entscheidend, um eine effiziente Drainage zu gewährleisten.

Sind Polygonalplatten rutschfest?

Die Rutschfestigkeit von Polygonalplatten hängt von der Oberflächenbeschaffenheit des jeweiligen Natursteins ab. In der Regel sind sie jedoch aufgrund ihrer rauchrauen Struktur und ihrer natürlichen Beschaffenheit rutschhemmend und bieten auch bei Nässe einen sicheren Tritt.

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REINIGUNG UND PFLEGE

Wie reinigt man Polygonalplatten am besten?

Für leichte Verschmutzungen genügt oft das Abwaschen mit klarem Wasser. Bei hartnäckigeren Flecken kann die Verwendung spezieller Reinigungsmittel erforderlich sein, die auf das jeweilige Naturstein- und Fugenmaterial abgestimmt sind. Es ist jedoch zu beachten, dass einige Reinigungsmittel für Naturstein empfindlich reagieren können und dadurch irreparable Schäden entstehen können. Daher ist es ratsam, sich vor der Anwendung chemischer Produkte fachmännisch beraten zu lassen und die Herstellerangaben sorgfältig zu prüfen, um mögliche Farbveränderungen oder Beschädigungen zu vermeiden.

Welche Risiken birgt der Einsatz von Hochdruckreinigern

Obwohl Hochdruckreiniger auf den ersten Blick effektiv erscheinen, birgt ihr Einsatz Risiken. Zu hoher Wasserdruck kann die Steinstruktur beschädigen und die Oberfläche anfälliger für erneute Verschmutzungen machen. Daher ist es wichtig, bei der Reinigung von Polygonalplatten auf schonende Methoden zu setzen, um Schäden zu vermeiden und die Langlebigkeit des Natursteins zu gewährleisten.

NGR Natursteingesellschaft mbH Kanalstraße 62, 48432 Rheine

+49 5971-961660

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